GedankenPlattform
Thursday, 29. April 2004
Bakterien & Viren und solcher Kram

Herr Raspunicum lässt mitteilen, dass er sehr schwer erkältet ist und sich in den nächsten Tagen nicht aus dem Bett rühren wird. Genesungswünsche und digitale Postkarten sollen Sie ruhig hier hinterlassen, Blumengrüße könnten Sie gern an die im Impressum angegebene Adresse senden, meint er.
Gute Besserung schonmal von mir auf diesem Wege.

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Wednesday, 28. April 2004
Der Grund, warum Vögel fliegen können und wir nicht, ist der, dass sie voller Zuversicht sind. Und wer zuversichtlich ist, dem wachsen Flügel.

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Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für viel glücklicher halten als sie sind.

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Tuesday, 27. April 2004
DREAM A LITTLE DREAM OF ME

Stars shining bright above you,
night breezes seem to whisper “I love you”,
birds singing in the sycamore tree,
“Dream a little dream of me.”

Say “nighty night” and kiss me,
just hold me tight and tell me you'll miss me
while I'm alone and blue as can be,
dream a little dream of me.

Stars fading, but I linger on, dear,
still craving your kiss
I'm longing to linger till dawn, dear,
just saying this…

Sweet dreams till sunbeams find you,
sweet dreams that leave all worries behind you,
but in your dreams whatever they be,
dream a little dream of me.

Stars fading, but I linger on, dear,
still craving your kiss
I'm longing to linger till dawn, dear,
just saying this…

Sweet dreams till sunbeams find you,
sweet dreams that leave all worries behind you,
but in your dreams whatever they be,
dream a little dream of me.

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Monday, 26. April 2004
Umsonst?

Der Himmel weint leise Tränen aut die Welt und spült den Staub von den Straßen des geringsten Widerstandes.Ich schaue den Tränen zu, beobachte kleine Flüsse auf der Fensterscheibe und lausche meinem Gemütszustand.Im wilden Herzen pocht Sorge.Sorge um Dich, um mich, um uns,UmSonst!Umsonst?Soll dieses lebendige WG-Seelenerforschen umsonst gewesen sein?Ist es nicht ´Erkennen´ was Veränderung bringen wird - allmählich!Fehlverhaltungsgründe(gutes Wort) galt es zu erkennen um es zu korregieren.Sollte dieser anstrengende Prozeß umsonst gewesen sein?Werden wir uns von Gewohnheit, der Angst vor Konsequenzen, welche unsere "Verhaltenskorrekturen"mit sich bringen, das NEIN sagen mit sich bringen könnten, unterkriegen lassen?Wieder bis zur Waffe im Kopf (dazu noch in Deinem schönen Kopf)?Ich bitte Dich, mich, bitte Sternenfrau&-mann um die Kraft und den Mut, gute Vorsätze zu bewahren, wenigstens einen zu versuchen: Besser für uns zu Sorgen!DU für Dich, ich für mich, wir für uns!Und die restlichen bringen wir auf einem ´Gute Vorsätze-Verwahrungsstern´ in Sicherheit und werden ab&an durchs Sternenfernrohr schauen ob es ihnen gut geht.Und berühren wir die Sterne, nehmen wir uns einen guten Vorsatz als Mitbringsel mit...Laß uns ganz oft fliegen, um sie zu berühren - die Sterne!

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everybody hurts

when the day is long and the night, the night is yours alone,
when you're sure you've had enough of this life, well hang on
don't let yourself go, 'cause everybody cries and everybody hurts sometimes

sometimes everything is wrong. now it's time to sing along
when your day is night alone, (hold on, hold on)
if you feel like letting go, (hold on)
when you think you've had too much of this life, well hang on

'cause everybody hurts. take comfort in your friends
everybody hurts. don't throw your hand. oh, no. don't throw your hand
if you feel like you're alone, no, no, no, you are not alone

if you're on your own in this life, the days and nights are long,
when you think you've had too much of this life to hang on

well, everybody hurts sometimes,
everybody cries. and everybody hurts sometimes
and everybody hurts sometimes. so, hold on, hold on
hold on, hold on, hold on, hold on, hold on, hold on
everybody hurts. you are not alone

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Zeitsprung ?

Wenn es nach mir gänge, was es natürlich nicht tut, die Vorstellung jedoch trotz ihrer ganzen Unmöglichkeit nicht schlecht ist, wenn es also nach mir gänge, würde ich dieses Jahr mittlerweile auch ganz gerne noch einmal beginnen.

Dabei lief es ganz gut: verhältnismäßige wetterzuignorierende Abwechslung im Januar, nahezu euphorische Schnee- und Sinnenschmelze im Februar, dann im März aber doch zu dünn angezogen: Schüttelfrost und Rotzerei.

In geheimer Mission, einem alten Auftrag folgend, der sich in einem Cafehaus in der Nähe von Falcos Grab fand (oder in den Katakomben
unter dem Stephansdom?), trieb es mich ans Meer.
Lübeck, Kiel, Bremen. Boltenhagen (Steilküste) nicht zu vergessen.
Temperaturen unter Null, Sterne am Nachthimmelwohl weit über tausend.

Der Auiftrag, ohne deadline, schien sich bereits einmal mehr im Chaos meiner Unzulänglichkeiten zu verlieren, als zerknitterter Zettel in meiner
Hosentasche zu enden, um an anderer Stelle, zu einer anderen Zeit, erneut unvermutet aufzutauchen, als ich beschloß, einen letzten Versuch
in Südfrankreich zu wagen.
Das eigentliche Ziel schon aus den Augen verloren, drängte mich nurmehr ein vages Rumoren und Grollen, ein Gefühl von schlechtem Gewissen in mir. Heute weiß ich, daß diese Stimmung Wirkung und nicht Ursache der Entscheidung war, zu fahren.

Ich hätte bleiben, die lange liegen gebliebenen Dinge erledigen und die schmutzigen Sachen, samt Hose, samt Zettel, der Waschmaschine übergeben sollen.
So einfach ist das.

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Sunday, 25. April 2004
Zeitsprung

Ich sitze hier und die Sportfreunde stillen ihre Sucht nach oberflächlich, spassigen Texten in meinem Ohr.
Fühle mich seit wenigen Tagen wieder angekommen in der alten Zeit. Um mich herum hat das Wort Veränderung keine Bedeutung, keinen Inhalt. Alles beim alten. Alle noch immer auf der selben guten Seite. Unverändert. Angenagelt. Langweilig. Verkannt.
Wo bin ich angekommen? Wo bin ich hergekommen?
Der Stress in meinem Magen ist plötzlich wieder da und ich kann nicht NEIN sagen! Machen, Tuen, Aufregen, Mitschwimmen.
Alle Vorsätze sind dahin. Ich glaub ich hab keinen Bock mehr mich an das letzte viertel Jahr zu erinnern um zu merken das es vielleicht umsonst war? Oder ist es schon ein Fortschritt, dass ich es überhaupt merke, dass gerade wieder was schief läuft oder es zumindest beginnt das Schieflaufen?
Zeitmäßig sozusagen zurückgesprungen und heut Nachmittag im Sternenflug darauf gestoßen. Ein unbestimmtes Gefühl seit Tagen wieder mit mir rumgetragen und heut ergründet. Sollte ich sagen das ich keine Lust mehr auf den ganzen üblen Lebenswahnsinn habe. Ich will nur dasein und fliegen. So einfach ist das.

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Thursday, 22. April 2004
Manchmal sitze ich vor dem Rechner

Manchmal sitze ich vor dem Rechner, ziehe mir endlos erscheinende Zeilen irgendwelcher Quelltexte herein und dann passiert es: Ich muss plötzlich laut lachen.

Eben versuchte ich, ein fremdes PHP-Script zu verstehen und stieß auf folgende Doppelzeile.

//Color mode - color follows indent (true/false)
$colorfollow = false; // true ist haesslich

Kurz zur Erläuterung: Der Text zwischen // und Zeilenende ist ein Kommentar des Scriptautors, zwischen $ und ; steht der eigentliche Programmcode.

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Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Minute schaut.

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