GedankenPlattform
Saturday, 9. April 2005

Männer, die wirklich heldenhaft handeln, rühmen sich ihrer Verdienste nie.
Feuer brennt lautlos und ohne Lärm scheint die Sonne.

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Wednesday, 6. April 2005
Einfach sein

Ist ein Fach für sich

Du bist einfach
Manchmal einfach so
Ganz einfach
Ohne Warum
Und manchmal bist du nicht
So einfach
Ganz einfach
Ohne Warum

Und dann passiert es
Einfach passieren lassen
Es passiert einfach
Ist passiert
Passierte
Passiert vielleicht wieder, oder?
Wird passieren
Und schon passiert es wieder
Einfach so
Ist es wieder passiert

Nicht fragen
Einfach sein
Einfach sein lassen
Einfach gelassen sein
Es ist ein Fach
Einfach für sich

Mach es einfach
Einfach machen
Einfach machen lassen
Einfach gemacht sein
Es ist einfach
Einfach gemacht

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Sunday, 3. April 2005
Ein paar Soma bitte

Dass mein Interesse für den Gesundheitszustand des Heiligen Vaters nicht über das an den aktuellen Umsatzzahlen der Bäckerei von nebenan hinausgeht konntet ihr ja nicht wissen. Aber ihr soltet wissen, dass ich noch nachdenken kann. Bei den Sendungen, für die eure Zuschauer sich sonst so begeistern können mag das zwar fraglich sein, doch ich kann noch sehr wohl entscheiden worüber ich mich informieren möchte und vor allem worüber nicht.
Ich schaue eueren Sender nicht, um mich über aktuelle und vermeintlich wichtige Ereignisse zu amüsinformieren, sondern wegen des Films der gerade läuft. Das aus einem besonderen Grund: Ich hatte das Bedürfnis mich mit den flachen, kindlichen Witzen des Machwerks von den trüben Gedanken in meinem Hirn abzulenken. Ich wollte das und es tat mir gut.
Bis zu dem Moment, als ihr gedachtet zu beschließen, dass die Nachricht vom soeben entschlafenen Papst mehr als nur eine Nachricht wert wäre. Ihr habt entschieden, dass ich jäh herausgerissen werde aus meinem seichten Glück. Ihr habt entschieden, dass ich diese Informationen über den Karol brauche. Jetzt, sofort und ausführlichst.
Ihr habt mich beschenkt mit dieser nicht strukturierten und grottenschlecht moderierten "Sendung aus aktuellem Anlass". Eine kurze Meldung und ein Hinweis auf euren Nachrichtenkanal hätte mir genügt, aber ich durfte teilnehmen an diesem ewig andauerd scheinenden - Was sollte das eigentlich sein?
Danke, dass mir jegliche Entscheidung abgenommen wird. Danke, dass ich nicht mehr denken muss. Danke, dass es euch gibt - dass ihr wisst, was ich will. Ich erwarte jetzt auch von euch, dass ihr für mich einkaufen geht. Denn ihr wisst ja, was ich brauche.
Nach etwa 20 Minuten habe ich den rettenden Knopf gedrückt. Habe beschlossen, mich sinnvollen Dingen zuzuwenden. Und ich habe beschlossen, dass ich euren Sender - ach was: euer ganzes Senderimperium - ganz oben auf meine schwarze Liste der nicht zu sehenden Sender setze, sollte es eine solche irgendwann mal für mich geben.

Noch ein Wort: BSE, MKS, Schweinepest, Geflügelskandal, Terry Schiavo, Feinstaub und Karel Jozéf Woityla - Irgendwas ist ja immer - Sonst geht euch ja auch die Daseinsberechtigung ab. Dass der gute Mann stribt war doch seit Tagen klar, eine Frage der Zeit. Warum um alles in der Welt war dann eure Sendung so stümperhaft zusammengeklaubt? Ein bischen Vorbereitung hätte es durchaus getan und mich vielleicht sogar nicht verjagt. Nur verstehe ich nicht, warum Peter Scholl-Latour zufällig gerade mit von der Partie war.

George Orwell? 1984? Ein Witz! Wir sind mittendrin in Aldous Huxleys "Brave New World". Herzlich Willkommen - Ach, und lassen Sie ihr Gehirn gleich in den großen Schrank am Eingang legen, das brauchen Sie hier nicht mehr.

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Tuesday, 29. March 2005
What I like most...

Nach unausgeglichenem, geradezu aufgedrehtem Durchdentagparalysieren spätnachts an fremder, aber nicht zwangsläufig unsympathischer aussehender als der eigenen, Tür zu schellen, nicht um, was am naheliegendsten wäre, nach dem Dachbodenschlüssel zu fragen, um das, eben aus einer dieser Eventbars geklaute, Peris- äh... Fernrohr auf den nächtlichen Frühlingssternenhimmel zu richten, sondern, um souverän die verdutzt öffnende Person, unabhängig von ihrer physischen wie (wichtiger!) psychischen Konstitution, mit einem Spruch wegzubügeln - sowas wie: "Produzieren sie hier etwa diesen ungeheuren Ausstoß fragwürdiger bis unwichtiger Datensätze, der unseren gesamten Traffic torpediert auf eine Weise... was? Na, ich werd das mal nachprüfen!" - um danach sofort Verbindung aufzunehmen, von ihrem Zugang, zu unserem Netzwerk, das Tor zu passieren, die Schnittstelle, zu einer anderen Welt, einer Welt in der es vielleicht von Interesse sein könnte zu erfahren, was ich hiermit in Erfahrung bringe: daß es nämlich eine weitere Plattform - hier im Flachland - zu einem eigenen Namen gebracht hat, zu einer eigenen kleinen Schaumkrone hier in diesem unendlich lauten stillen Ozean und: daß, wie mir erst heute (!) zur Gänze bewußt wurde, die Stadt "Bielefeld" überhaupt und in Wirklichkeit ganz und gar nicht existiert !

Vielen Dank....

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Friday, 25. March 2005
what i don't like

- working the whole night caused by further lazyness

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Thursday, 24. March 2005
Musik der Nacht

Night~time sharpens,
Heightens each sensation,
Darkness stirs and
Wakes imagination.
Silently the senses,
Abandon their defences,
Helpless to resist the notes I write.
Slowly, gently,
Night unfurls its splendour.
Grasp it, sense it,
Tremulous and tender.
Hearing is believing,
Music is deceiving,
Hardest lightning,
Softest candle light.
Dare you trust the music of the night.
Close your eyes,
For your eyes will only tell the truth.
And the truth isn't what you want to see.
In the dark it is easy to pretend,
That the truth is what it ought to be.
Softly, deftly,
Music shall caress you.
Fear it, feel it,
Secretly possess you.
Open up your mind,
Let your fantasies unwind,
In this darkness which
You know you cannot fight,
The darkness of the music of the night.
Close your eyes, start a journey
Through a strange new world!
Leave all thoughts of the world you knew before!
Close your eyes,
And let music set you free,
Only then can you belong to me.
Floating, falling,
Sweet intoxication.
Touch me, trust me,
Savour each sensation.
Let the dream begin,
Let your darker side give in,
To the power of the music that I write,
The power of the music of the night.
You alone can make my song take flight,
Help me make the music of the night.

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Liebe

ist der Entschluß, das Ganze eines Menschen zu bejahen,
die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen.

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Monday, 21. March 2005
Albert Einstein im Münchner Luisengymnasium

...Und nun komme ich auf die schlimmste Ausgeburt des Herdenwesens zu reden: auf das mir verhasste Militär: wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon. Er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde.
Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen. Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalttat und leidige Vaterländerei, wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich erscheint mir der Krieg. Ich möchte mich lieber in Stücke schlagen lassen als mich an einem so elenden Tun zu beteiligen! Ich denke immerhin so gut von der Menschheit, dass ich glaube, dieser Spuk wäre schon längst verschwunden, wenn der gesunde Sinn der Völker nicht von geschäftlichen und politischen Interessen durch Schule und Presse systematisch korrumpiert würde.

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Sunday, 20. March 2005
Ich bin Egoist

Man muss die Fehler natürlich erst bei sich selbst suchen, bevor man vor anderer Leute Türen kehrt. Aber ganz ohne Politik geht eben auch nichts.

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Tuesday, 15. March 2005
Aktionsfront

Heut las ich bei einer der größten deutschen Fernsehanstalten im Nachrichtenteil des Onlineangebotes einen Artikel
Frag mich ob damit der folgende Auszug aus einer Mail gemeint ist die ich kürzlich erhielt. Darin stand folgendes:

Rowan Atkinson (Mr. Bean):
"Bigamie bedeutet, eine Frau zu viel zu haben. Monogamie ist dasselbe."
Eminem (Rapper):
"Es ist schon komisch, dass ein Mann, der sich um nichts auf der Welt Sorgen machen muss, hingeht und eine Frau heiratet."
Jörg Knör (Kabarettist):
"Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert."
Bernd Stelter (Schauspieler):
" Eine Ehe ist wie ein Restaurantbesuch: Man denkt immer, man hat das Beste gewählt, bis man sieht, was der Nachbar bekommt. "
Nick Nolte (Schauspieler):
" Frauen tun für ihr Äußeres Dinge, für die jeder Gebrauchtwagenhändler ins Gefängnis kommt."
Sean Combs (US-Rapper):
"Wenn eine Frau hinterher die Dumme ist, kann man sicher sein, dass
sie es auch schon vorher war. "
Günter Willumeit (TV-Comedian):
"Der Hauptgrund für alle Scheidungen ist und bleibt die Hochzeit."
Rudi Carrell (TV-Entertainer):
" In München möchte jede vierte Frau mit Roberto Blanco schlafen- die anderen drei haben es schon getan. "
Craig David (brit. Popsänger):
" In Bier sind weibliche Hormone. Trinkt man zu viel davon, redet man wirr und kann kein Auto mehr fahren. "
Jack Nicholson (Schauspieler):
" Es gibt nur eines, was teurer ist als eine Frau - nämlich eine Ex-Frau. "
Charles Bukowski (Schriftsteller):
" Feminismus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren. "
Burt Reynolds (Schauspieler):
" Solange der Nagellack nicht trocken ist, ist eine Frau wehrlos. "
Harald Schmidt (Talkmaster):
" Wie nennt man eine Frau, die 95 Prozent ihrer Intelligenz verloren hat? - Geschieden. "
Mark McGrath (Rocksänger):
" Viele Frauen sagen sich: Wozu die Brust vergrößern - soll er sich doch seine Hände verkleinern lassen. "
Benicio Del Toro (Schauspieler):
" Ein Gentleman beschützt eine Frau so lange, bis er mit ihr allein ist."
Rod Stewart (Rocksänger):
" Man soll nur schöne Frauen heiraten. Sonst hat man keine Aussicht, sie wieder loszuwerden. "
Jerry Seinfeld (Schauspieler):
" Meiner Frau ist es gleichgültig, was ich ohne sie mache, solange ich mich dabei nicht amüsiere. "
Peter Ustinov (Schauspieler):
" Ich glaube nicht, dass verheiratete Männer länger leben als Frauen. Es kommt ihnen nur länger vor. "
Mario Adorf (Schauspieler):
" Ein erfolgreicher Mann ist ein Mann, der mehr verdient, als seine Frau ausgeben kann. Eine erfolgreiche Frau ist eine, die so einen Mann findet."
Bill Vaughan (Schauspieler):
" Frauen arbeiten heutzutage als Jockeys, stehen Firmen vor und forschen in der Atomphysik. Warum sollten sie irgendwann nicht auch rückwärts einparken können. "
Kaya Yanar (Comedian):
" Frauen beurteilen Männer nach dem Geruch: Am Besten, er stinkt nach Geld. "
Francesco Totti (Fußballstar):
"Mit schönen Frauen ist es wie mit Fußball. Man freut sich auf ein schönes Wochenende und wird maßlos enttäuscht. "

Welche Aktionfront wird nun mehr gebraucht? Die Aktionsfront gegenüber dem schlechten Geschmack oder dem Spam?

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