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Tod
Was willst du tun, wenn selbst der Tod vor Mitleid weint, wenn er deine Schmerzen sieht und sich nach dir verzehrt um dich von ihnen zu befreien? An Zukunft glauben?
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Nachdenken
texas-georg
12:33h
Draußen versucht die Sonne ihr Möglichstes zu geben. Gegen die Wolken und mit den Wolken. Im Hintergrund dudelt "Puppets" von Depeche Mode in einer Remixversion. Es ist jetzt so um die frühe Mittagszeit, schön möchte ich meinen.
Doch irgendetwas stimmt nicht. Gar nicht so meine Zeit um überhaupt was kreatives niederzuschreiben. Vielleicht merken sie es ja schon, kein Fluß im Schreiben, abgehackt wie die Gedanken im Kopf die immer mit schönen Dingen und Möglichkeiten durchströmt werden. Ab und zu blinzelt ein warmer Strahl durch, auch draußen, durch mein Fenster. Im Kopf sind ein paar Fragen. Schwer wiegend - leicht wie die Wolken vor meinem Fenster.
Plötzlich weiß ich, plötzlich weiß ich ganz genau, was ich will.
Bisher war das, bisher war das nur so ein unbestimmtes Gefühl.
Der Strahl unseres Sterns da oben klingt im Kopf. Das Denken wird expolsiv, im Inneren mit Worten verkettet, die nie und nimmer über meine Lippen kamen. Leicht erschrocken über mich selbst und doch ein warmes Glücksgefühl verspührend weiß ich ganz genau, was ich will. Frag mich ob es egostisch ist, soviel Glücksmomente einfangen zu wollen und dies mit einer gewissen Entgültigkeit festzunageln und einzufordern. Kenn ich den anderen überhaupt? Kenn ich SIE? Manchmal kriecht ein kleiner dunkler Schauer der Angst über mich, wie die dunkle Wolke da oben am weiten Himmel. Manchmal verspür ich soviel Geheimnis-Verschluss-Mechanismen, dass mir eigentlich erst bewusst wird, wie neu und unbekannt das Gefühl in mir ist. Trau mich nicht zu Fragen, Nachzufrage, Abzuwarten. Tief in der Magengegend regt sich die Menschen(UN)kenntnis, vieles Wahrnehmend, Blicke, Fragendes Sinnieren, blitzendes Mundwinkelzucken. Keine Ahnung, wieder so ein unbestimmtes Gefühl. Vielleicht auch nur die Angewohnheit alles tausendmal zu hinterfragen, dieses "Zwischenmenschln", bloß um diesen Entäuschungen aus dem Weg zu gehen.
Warum soviele Erwatung an die negativen Nachrichten, immer in froher Erwartung, dass alles nicht so bleiben kann wie es jetzt ist? Wahrscheinlich die alte Angst, das es sowieso nie so gleaufen ist wie ich es wollte. "Diesmal nicht", steht in den Wolken und ich spür die Tropfen in meinem Gesicht die vom Himmel des Sternenglücks fallen.
Das "UNS" wird es ewig geben.
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Life is very serious... sometimes
lausche
16:43h
It can hardly be a coincidence that no language on earth has ever produced the expression "as pretty as an airport".
Airports are ugly. Some are very ugly. Some attain a dregree of ugliness that can only be the result of a special effort. this ugliness arises because airports are full of people who are tired, cross, and have just discovered that their luggage has landed in Murmansk (Murmansk airport is the only known exception to this otherwise infallible rule), and architects have on the whole tried to reflect this in their designs.
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Das 'kleine Einmaleins' für den Schweiz-Besuch
Allgemeines
* Die Schweizer bringen unter ein 'Sennechäppli', was normale Menschen
nicht einmal unter einen Sombrero brächten.
* Das wesentliche Merkmal des Kantons Aargau ist es, dass er zwischen
Zürich, Basel und Bern liegt.
* Wenn die Welt untergeht heisst das noch lange nicht, dass das die
Schweiz auch betrifft.
* Ironie wird im Zweifelsfalle eher nicht verstanden. Sprache
* Der 'Deutschschweizer Dialekt' als Ganzes ist mit dem Hochdeutschen
etwa so eng verwandt wie ostfriesisches Platt mit der niederbayerischen
Mundart.
* Die Pflicht, sich im Auto anzuschnallen, heisst Gurtenobligatorium.
* Die Ständerlampe ist eine Stehlampe und keine Genitalbeleuchtung.
* Wenn Sie die Schweiz besuchen: Bitte sagen Sie zum 'Gipfeli'
(Hörnchen, Croissant) nicht 'Kipfelchen'.
* Lassen Sie bleiben, was Sie zu beherrschen glauben, klingt in
Schweizer Ohren übel: Grützi, grüüzi oder grüzzi! Bleiben Sie bei 'Guten
Tag', bis Ihnen jemand für Ihr Grüäzi die Prüfung abgenommen hat. Oder
wenden Sie den Verschlucktrick an und sagen Sie ~-zi. Das machen auch
viele Schweizer so.
* Ein Harass ist kein Schäferhund, sondern eine Getränkekiste. Wenn von
einem Mödeli Anke die Rede ist, so ist kein Mädchen namens Anke gemeint,
sondern ein Stück Butter. Und wer Sie fragt, ob Sie ein Zältli möchten,
der will Ihnen keine kleine Campingausrüstung aufschwätzen, sondern ein
Bonbon anbieten. Chriesi sind keine Krisen, sonder Kirschen. Bluffen
* Bestellen Sie in einer Kneipe (Schpunte, Beiz, Chnelle) Tschumpeli
Dohl. Das Risiko dürfte sich lohnen, wenn alles glatt läuft, bekommen
Sie ein Gläschen Rotwein (Dôle). La grande nation, die Schweizer & das Essen
*Café, Restaurant, Coiffeur (ja nicht Friseur!), Trottoir, Billet, Jupe
statt Rock, pressant (statt in Eile), Apéro, Dessert, Sauce, Glacé,
Radio statt Rundfunk. Gewöhnen Sie sich an das leise Lächeln des
Schweizers, wenn Sie sich mit Städtenamen wie Vevey abmühen (Es sei hier
verraten: Wöwe).
* Wenn Sie in der Schweiz ein Müsli bestellen, grinsen Ihre Gastgeber in
sich hinein, denn Sie scheinen eine kleine Maus verspeisen zu wollen.
Die in der Schweiz von Dr. Bircher entwickelte
Frucht-Joghurt-Flockenmischung ist hierzulande nämlich ein Müesli.
* Spargeln ist in der Schweiz kein Verb (ich habe gespargelt), sondern
schlicht die Mehrzahl von Spargel, wie sie in Deutschland nicht
existiert. Heiterkeit
* Zu Heiterkeit geben dem Deutschen immer wieder hochdeutsche
schweizerische Formulierungen wie 'Fehlbare Automobilisten werden
gebüßt' Anlass, oder schriftliche Warnungen in Trams, dass Fahrgäste
ohne Billet 50 Franken für die Umtriebe zahlen müssen. Telefonieren
* Die putzigste Eigenart des Schweizers beim Telefonieren: Wie kurz auch
immer Ihr Schweizer Telefonpartner das Gespräch unterbrechen muss, er
wird es mit diesen Worten wiederaufnehmen: 'Sind Sie noch da?' Antworten
Sie mit einem schlichten 'Ja', und wundern Sie sich nicht. Es ist nun
einmal eine Redensart am Telefon, und die ironische Antwort: 'Nein', Sie
hätten sich gerade eben in Luft aufgelöst, würde Ihren Gesprächspartner
nur unnötig befremden. Wenn ein Engländer Sie mit 'How do you do?'
begrüßt, erklären Sie ihm ja auch nicht, wie Sie es am liebsten treiben.
Ebenfalls geht der Verabschiedung - vorallem in Berner Regionen - immer
ein gedehntes Aaauusoo voraus und deutet somit an, dass der
Gesprächspartner das Telefonat beenden möchte.
* Wenn die Schweizer jemanden anrufen, dann "machen" sie ein "Telefon":
"I ha geschter no ä huufe telefon gmacht" (Ich habe gestern noch viele
Anrufe getätigt). Wenn man jemanden darauf hinweist, dass man sich
wieder telefonisch meldet, wird ein "telefon gegeben": "I gib dr de
später no es telefon" (Ich ruf dich dann später nochmal an). Einkaufen
* Für die Papiertüte im Supermarkt müssen Sie 30 bis 50 Rappen bezahlen.
Das ist kein hinterhältiger Angriff auf Ihren Geldbeutel, sondern eine
erzieherische Massnahme, um die Wegwerfgesellschaft zu bekämpfen. Wenn
Sie also einen Schweizer mit einer leeren Papiertüte antreffen, ist er
vermutlich auf dem Weg zum Einkauf. Volkssport, Pünktlichkeit, Militärdienst...
* Schwingen, Hornussen, Skifahren, Holzhacken, Abstimmungen ignorieren,
Jassen
* Über die Pünktlichkeit der Schweizer wird zu Unrecht gelästert. Sie
gehen damit viel lockerer um, als Sie glauben. Wenn man Sie um 19.30 Uhr
bestellt hat, können Sie durchaus eine Minute zu früh bis zwei Minuten
zu spät kommen. Das wird immer noch als passabel pünktlich empfunden.
* Militärdienst leisten, Militärdienst verweigern': Jeder Schweizer
schuldet dem Staat 9 Monate Rekrutenschule (die 'Lehrzeit' in der Armee)
und jährliche 'WK's' (Wiederholungskurse, das Absitzen von ein paar
Wochen, in Uniform). Die geleistete Dienstzeit wird in einem
'Dienstbüchlein' niedergeschrieben. Es ist wahr, dass jeder Schweizer
(der 'Dienst leistet' mit der Waffe) zu Hause sein eigenes Sturmgewehr
liegen hat. Es ist ebenso wahr, dass viele Schweizer sich lieber dem
Dolce Vita (selten) oder der Karriere widmen (öfter), als 'Dienst zu
machen' und sich mit - Verzeihung - fadenscheinigen Gründen 'vom
Militärdienst befreien' lässt. Allerdings muss er dann während etwa 30
Jahren einige hundert oder einige tausend Franken
'Militärdienst-Ersatzpflicht-Steuer' bezahlen - egal, ob er keinen
Dienst leisten will oder wirklich nicht kann. Schweiz intim
* Die Waschküchenbenutzung in Mietwohnungen von Mehrfamilienhäusern:
Verstöße gegen die Waschküchenordnung werden in der Regel nicht im
persönlichen Gespräch, sondern durch das Aufhängen großformatiger
Botschaften mit vielen Ausrufungszeichen an Türen, Waschmaschinen und
Wasserhähnen geahndet. Schon ein einziger nach Ablauf der eigenen
Waschküchenbenutzungsfrist liegengebliebener Socken hat in der Regel
nicht nur eine Zurechtweisung zur Folge, sondern auch die Erklärung,
dass darum die Waschküche unbenutzbar gewesen sei.
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Lonely
Man lebt allein, man stirbt allein. ... einfach nur allein ...
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für ninon
daß du bei mir magst weilen,
wo doch mein leben dunkel ist
und draußen sterne eilen
und alles voll gefunkel ist, daß du in dem getriebe
des lebens eine mitte weißt,
macht dich und deine liebe
für mich zum guten geist. in meinem dunkel ahnst du
den so verborgnen stern.
mit deiner liebe mahnst du
mch an des lebens süßen kern.
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Der gute Hesse wird von seinem Stern schmunzeln..
kleiner stern
00:31h
verfolgt er wie ich die Lebensweisheiten, welche seinem Geist einst entsprangen, welche er lebte oder ihnen, wie auch wir, vergeblich nachlief und schon dies kleine, zauberhafte Erfüllung verheisst..Immer wieder schön hier zu landen..vorallem als Hesse- Liebhaber..
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wie oft hat mich die wirklichkeit geweckt,
in der ihr lebt, und mich zu sich befohlen!
ich stand in ihr ernüchtert und erschreckt
und habe bald mich wieder fortgestohlen
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On ne voit bien qu' avec le cœur. L'essentiel est invisible pour les yeux.
the_sun
20:33h
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
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Ich halte das Anwenden von Gewalt unter allen Umständen für verboten, auch wenn es im Interesse des Guten geschieht.
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Last update: 11/5/11, 10:03 AM
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