GedankenPlattform
Monday, 28. June 2004
Schreiben gegen den unaufhörlichen Verlust von Dasein.

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Sunday, 27. June 2004
Hebel


Aus       - gehebelt
Weg       - gehebelt
Vorbei    - gehebelt

Leid      - gehebelt
Angst     - gehebelt
Konstrukt - gehebelt

und nun?

Sprachlos - reingehebelt

ins Leben.

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Einfach Schwer

Einfach herumgeirrt
im Wald der vergeblichen Suche

Einfach herumgeirrt
im Wust der dunklen Wolken

Einfach herumgeirrt
in der Gleichgültigkeit des Glücks

Schwer zu befinden
über das Sichfinden

Schwer zu halten
die Einsicht

Zu Schwer
Einfach ich zu sein?

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Martialisches Vokabular.

Danke möchte ich sagen.

Fliegende Ergründungen der Seele und des Seins – des Daseins. Worte wie Kampf und Sieg scheinen mir aber unangebracht, obwohl sie im heutigen, global gesehenen Zustand unserer Welt, auch ihre Daseinsberechtigung haben. Ist das Erleben und Erkennen des inneren Zweifels, der geheimsten Ängste nicht eher ein watteweicher Gang in die Zukunft? Ist es nicht eher so, dass das „Sich-Finden“ einen großen Glückszustand hervorruft, von dem man annimmt und hofft, dass er ewigliche Form erhält? Sollte in dieser zahnrädrigen Kopfmaschine nicht mehr Platz für explosionshafte Kommunikationsausbrüche sein? Überforderung wird auf Garantie nicht eintreten, da die „Mind-Engine“ meinerseits andere neuronale Bahnen nutzt. Vielleicht etwas unsichtbar und laut-sprachlos, dennoch anteilnahmig intensiv beobachtend. Es sollte kein Grund vorherrschend sein, der mich daran hindern sollte, „Dazusein“. Keinesfalls abschrecken, allenfalls noch viel zu wenig Seelendurch und -eindringung. Zuviel verlangt, dieses Öffnen? Darüber kann ich nicht entscheiden. Das überlasse ich anderen.
Die Maßstäbe des Zwistes zwischen Zerdenkung und Überfühlung ergeben sich immer aus persönlichen Erfahrungen. Was erwartet wird, was erhofft wird, sollte mitgeteilt werden, erfragt werden. Von selbst kann ich diese Maßstäbe nicht ohne weiteres korrigieren. Da bin ich auf Hilfe angewiesen gewesen (?), oder bin ich`s noch? Wir sollten darüber reden oder schreiben. Sonst ist das Leben still und leise und zieht vorbei, von dannen.

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Friday, 25. June 2004
mann - frau

ich denke die männer sind einfach strukturiert.
tritt ein problem auf, wird nach einer lösung gesucht und diese dann umgesetzt.
frauen sind in der denke wesentlich komplizierter und müssen alles von möglichst allen seiten durchleuchten und hinterfragen, manchmal entwickeln sie dadurch auch bessere lösungsstrategien...
wohlgemerkt, ich meine das nicht wertend und sicher gibt es auch ausnahmen, aber die aussage entspricht meinen bisher gemachten erfahrungen.

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Wednesday, 23. June 2004
Bitte nicht..

..so sehr grübeln über die Welt, über Sie, über mich, über alles. Einfach abstellen wäre schon nicht schlecht, aber ich weiß das dies wohl nicht möglich sein wird. Einfaches Reden, Erzählen, Sich-Sagen, Anschauen, Kommunizieren, Mitteilen. Viel altes, viel vergrabenes, viel vergessenes, viel schmerzliches und auch schönes! Der Kampf gegen die Sprachlosigkeit sollte gemeinsam geführt werden um neuronalen Ausschlag des Äußeren einzudämmen und abzustellen. Aufsteigende Magensäfte verkünden den geistige-emotionalen Belastungszustand und manch einer sieht es auf den ersten Blick. Gemeinsam-Zweisam, als einsam Grübelnd. Dabei frag ich mich, ob es auch gewollt ist und möglich ist? Hoffe doch, da es eigentlich einfach ist. Wenn auch ungewohnt neu, trotzdem anders und irgendwann auchmal schön. Wenn Lust auf mehr besteht würde ich mich sogar anbieten als Magensafteindämmungsobjekt zu dienen. Leider besteht bei mir immer mal wieder, wenn auch hoffentlich nicht all zu häufig, die Gefahr in trampliger, trotteliger, ungehobelter Art und Weise meine Wahrheit zu verkünden ohne Rücksicht. Vielleicht gehört das auch zum Lauf des Lebens zu lernen, welche Worte ich gebrauchen sollte um nicht solchen Schaden anzurichten.
Blöder Text.

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Tuesday, 22. June 2004
Arrivederci!

Da habe ich nun den Salat. Die apenninischen Fußballtreter haben meinen Tipp, wer denn nun mal europäische Kugelzuspielmacht wird, im Regen von Guimarães untergehen lassen.
Flasche leer sozusagen.

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Friday, 18. June 2004
und so hat europa entschieden...

http://193.97.251.30/wahl-04-eu-wk/html/index.html
erzkonservativ, links und rechts. grün fehlt manchmal ganz.
nicht nur deutschland hat extreme.

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Thursday, 17. June 2004
Frontprofis

Zum Glück nicht meinen Befürchtungen entsprechend verlaufen die Stunden. Unter Umständen wäre es "ihnen" doch etwas peinlich gewesen... Obwohl, ich glaube kaum, wenn in INFORMATIONSbroschüren Vorderseiten als Profis dargestellt werden. 65 Euro 10 Stunden.
Statt dessen gleichermaßen bewundernde wie mitleidige Blicke. Der Einzige? Du armer! Und das bei diesem tollen Projekt. Freundschaften schließen und Netze auswerfen zur Kontaktaufnahme.
Zeitungen und eine Broschüre die ankommt. Coach statt Redakteur. Ob des Könnens man mich beneidet, oder war nur kein anderer Platz frei?
Statt stundenlangem Handwerk Nichtstun. Um so besser für die Fischerei.

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Wednesday, 16. June 2004
Wenn man in den Wolken/Sternen schwebt,

liegt einem eigentlich die ganze Welt zu Füßen

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