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GedankenPlattform > Stories > PeTA: Juden sind Tiere
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Ich glaube, es hackt: Diese Aktion "Holocaust der Tiere" von PeTA, mit der sicherlich was anderes gesagt sein will, worin aber deutlichst Juden und Tiere gleichgesetzt werden. Noch schlimmer, dass sich (angeblich) ein Jude die Kampagne ausgedacht haben soll.
Ist meiner Meinung nach eine ein bischen zu krasse Form, seine (guten) Absichten zu promoten.

www.masskilling.com
www.masskilling.com
www.peta.org
www.massenvernichtung.info
vatican  |  19. März 2004, 19:08
30 Kommentare  |  Kommentieren
krank,
... einfach nur krank diese PETA-penner.
ich bin stolz ein fleichfresser zu sein. obgleich ich natürlich vegetarier und veganer verstehe und toleriere, aber menschen mit tieren gleich zu setzen geht zu weit.
mortek  |  19. März 2004, 23:01
Kommentieren
+++
Ganz und gar Ihrer Meinung, die Herren.
Für mich hat das auch so eine intolerant-absolute, ideologische Art. Schön und gut, wenn man sich für "Rechte" von Lebewesen einsetzt. (Pflanzen zählen im Übrigen auch dazu; das haben wir schon in der allerersten Biologiestunde unserer Schulkarriere gelernt.) Niemand wird gutheißen, wenn Tiere nicht artgerecht gehalten werden. Und wenn man davon erfährt und genug Geld hat, wird man sicherlich auch gerne auf andere "Endprodukte" umsteigen (Eier aus Massenkäfighaltung versus Eier von Freilandhühnern beispielsweise). Aber für mich sieht es so aus, als ob PeTA die ganze Menschheit zu Verganern machen will. (Eine Art "Umerziehung" zu stärkerer vegetarischer Erziehung wäre ja noch OK.) Und dieses "zu Veganern machen" basiert dann einzig und allein auf dem schlechten/ guten Gewissen, nachdem man sich zwei Arten grausamer Bilder ansehen musste? Nein, Danke.
raspunicum  |  19. März 2004, 23:43
PeTA-nummer ist einfach nur scheisselecht...
als ich gegen 19:00 schnell noch in den supermarkt bin, gab es eine schnelle und gute enscheidung.
die geplante gemüsepfanne musste genau zu dem zeitpunkt gestrichen werden, als mir der duft des hähnchenbräters vor dem supermarkt in die nase strömte.
es gibt hier keinen, der das bedauert.

ich teile im übrigen die schon ausgetauschten meinungen in ihrer gänze.
pappnase  |  20. März 2004, 00:00
Der Duft
von Hähnchen aus solchen Grillbuden ist wahnsinnig lecker. Und das wissen die Verkäufer in den Buden auch ganz genau. Allerdings mag ich ein schön medium gebratenes Stück Schwein lieber als Geflügel - das ist immer so trocken.
raspunicum  |  20. März 2004, 00:20
Und was bringt es letztlich?
..wenn die Kühe sich auf ner wunderschönen Wiese in den Alpen fettfressen und dann trotzden geschlachtet werden nur damit unsereins sie irgendwann auf dem Teller zu liegen hat!? Nicht falsch verstehen, bin auf jeden Fall auch gegen diese Massenhaltung! Aber ich bin genauso dagegen wenn die Artgerechte Haltung der Tiere als das Beste dargestellt wird was diesen passieren kann. Bin selbst auch kein Vegetarier, wäre es aber manchmal gern und in einer gewissen Weise bewundere ich die Leute die es echt durchhalten auch dafür. Habe jetzt den Mittelweg gewählt - der heißt wenig Fleisch essen. Ist nicht schwer - aber ganz darauf verzichten schaff ich leider nicht. Und wo wir grad noch bei Pflanzen waren. Hat denn schonmal einer nen Blattsalat getroffen, der sich beklagt hat nicht genug Platz auf seinem Feld zu haben?
the_sun  |  20. März 2004, 13:59
Die Diskussion
Tiere nicht zu schlachten ist widersinnig und richtet sich gegen die Natur des Menschen. Es geht ja darum, Tiere artgerecht zu halten. Wir Menschen wollen doch auch ein möglichst schönes Leben, wissen aber genau, dass wir irgendwann sterben müssen.
Pflanzen... Genau darum gehts mir: Wenn Tierschutzorganisationen für bessere Bedingungen für Tiere einstehen (weil diese sich nicht wehren können), müssen sie das konsequenterweise auch für alle anderen Lebewesen (also auch Pflanzen) tun (die können sich nämlich auch nicht wehren). Dann kann man nicht einfach sagen: "Verzichtet auf Fleisch, werdet lieber Veganer."
raspunicum  |  20. März 2004, 19:39
Schonwieder der Unterschied...
Tier - Mensch. Klar, liegt es irgendwo die Natur des Menschen, aber dort liegen genauso viele Dinge die nicht toleriert werden. Was würden Sie denn sagen wenn man Sie, in einem Jahr oder so einfach abschlachten würde, damit Sie von irgendjemand der eben gerade die Lust dazu verspürt aufgegessen werden können? Das ist der Unterschied zwischen dem Tod der Menschen und der Tiere.
the_sun  |  21. März 2004, 00:48
Nö.
Lebewesen = Tier + Pflanze + Mensch

Tier = Wildtier + Ziertier + ... + Nutztier
Pflanze = Wildpflanze + Zierpflanze + ... + Nutzpflanze
Mensch = Mensch

Mensch: stirbt irgendwann (möglichst an Altersschwäche oder Krankheit, ohne Fremdeinwirkung)
Tier: stirbt irgendwann (möglichst an Altersschwäche oder Krankheit, ohne Fremdeinwirkung)
Pflanze: stirbt irgendwann (möglichst an Altersschwäche oder Krankheit, ohne Fremdeinwirkung)
Nutztier: stirbt zu bestimmter Zeit, wenn alt oder fett genug oder so (Tötung zum Zweck der Nahrungsproduktion)
Nutzpflanze: stirbt zu bestimmter Zeit, wenn reif (Tötung zum Zweck der Nahrungsproduktion)

Das alles nochmal zum Verständnis. Und jetzt:
Warum werden Nutztiere getötet? Zur Nahrungsproduktion, richtig.
Warum werden Nutzpflanzen getötet? Zur Nahrungsproduktion, richtig.
Was ist der Unterschied zwischen Nutzpflanzen und Nutztieren bezüglich der Nahrungsproduktion? Bzw.: Warum soll man Tiere nicht zur Nahrungsproduktion töten dürfen, Pflanzen aber doch (Veganer)? Es gibt keinen Unterschied, richtig. Bzw.: wenn man Pflanzen töten darf, darf man auch Tiere töten. PeTA sagt sogar, man soll lieber Pflanzen als Tiere töten. Sehr ideoligisch und polemisch, finde ich.

Nochwas: Es ist nun mal so, dass der Mensch ein Allesfresser ist. Und es ist nunmal so, dass es in der Natur Fleichfresser gibt. Man muss sich ja von irgendwas ernähren. Wer das bestreitet, den will ich mal ein Jahr nichts essen sehen (bzw. nach dem Jahr sehen).

weiterhin:
- Biologischer Kreislauf: Produzenten >Destruenten I > Destruenten II > (Destruenten III >) Produzenten > Destruenten I > etc. pp.
- Ich sagte schon weiter oben etwas dazu, dass man auch weitaus weniger Fleisch als bisher essen könnte und sogar sollte. Ganz auf Fleisch verzichten geht jedoch nicht.

Es ist halt einfach so, dass mache Tiere und Pflanzen (die Nutztiere und Nutzpflanzen eben) nur zu dem Zweck der Nahrungsproduktion leben (Zucht, Anbau). Es ist von anfang an vorbestimmt, dass diese Lebewesen sterben müssen, um zu Nahrung zu werden. Vorbestimmung. Ansonsten wären sie auch nicht am Leben (keine Zucht, kein Anbau). Basta, aus. man kann das nicht mit dem Menschen vergleichen, weil es keine "Nutzmenschen" gibt (siehe ganz oben). Aus, basta, fertig.


(Das ganze Prozedere hier ist stark versimplifiziert, sonst würde man schon nach drei Sätzen nicht mehr durchsehen.)

post scriptum: "Nutzmenschen"... Es gibt auch "Nutzmenschen", die nur für einem bestimmten Zweck leben. hardliner würden sagen, dass über 80% der Menschheit "Nutzmenschen" wären. Aber das gehört nicht in eine Diskussion um Nahrung und deren Produktion.
raspunicum  |  21. März 2004, 01:21
aus die maus
mortek  |  20. März 2004, 13:41
Kommentieren
* * *
ich sag ma so..die leute ham doch letztlich das erreicht,was sie wollten-aufmerksamkeit für ihre aktion.sie wolln,daß ihr euch gedanken macht über tiere&co..und ham es geschafft.das ihnen für diese aufmerksamkeit alle mittel recht sind..ham sie in der vergangenheit doch schon sehr oft gezeigt...ich mein,sind wir doch ma ehrlich..diese action schockt doch viel mehr als irgendwelche weiber,die unter dem deckmantel tierschutz die hüllen fallen lassen....das is doch schon viel zu alltäglich..
source  |  20. März 2004, 14:29
strike (mortek)
source: Der Zweck heiligt die Mittel? Niemals!
Ich setze mich zum Beispiel gern für eine gut funktionierende demokratische Gesellschaft ein: Soll ich deshalb alle Faschisten, Sozialisten und politisch "Uninteressierten" diffamieren oder töten?
raspunicum  |  20. März 2004, 19:33
niemals!!
geb ich ihnen schon recht.war auch eher als provokation gemeint,aber danke für die anrede ;-) ich hab ja nie gesagt,daß ich es tolerieren würde..den leuten fehlt halt das tierische eiweiß..
source  |  21. März 2004, 01:05
*lol*
Das tiereische Eiweiß... Fehlt dem Menschen nicht wirklich, da es ansonsten nur pflanzliches gibt. Aber ich habe den Joke schon verstanden...
Die Anrede war übrigens eher zur Differenzierung zwischen Ihnen und mortek eingestezt worden.
raspunicum  |  21. März 2004, 01:35
raspunicum  |  29. März 2004, 18:05
Kommentieren
Re: Keine Tierrechtskampagne mit dem Holocaust!
Sehr geehrter Herr Fuerst,

vielen Dank für Ihre Gedanken zu unserer Kampagne "Holocaust auf dem
Teller". Ich würde gerne noch weiter erläutern, warum wir für
diese Kampagne entschieden haben und warum wir sie für so wichtig halten.

Als Jude und im Namen der jüdischen Mitarbeiter im PETA-Büro, von
denen einige die Idee für dieses Projekt einbrachten, möchte ich Ihnen
versichern, dass die Absicht dieser Ausstellung darin besteht, die
Menge der Grausamkeit auf dieser Welt zu verringern und nicht das
menschliche Leid zu bagatellisieren, das während des Holocaust stattfand.

Vielleicht ist es hilfreich zu wissen, dass dieses Projekt von einem
jüdischen Philanthropen finanziert wird, der seit 25 Jahren mit
bedeutenden jüdischen Organisationen zusammenarbeitet, die auf die
Gräueltaten während des Holocaust aufmerksam machen. Dieser Spender
ist einer von vielen mitfühlenden Menschen, die die moralische und
ethische Notwendigkeit erkennen, die Öffentlichkeit von den Parallelen
zwischen dem in Kenntnis zu setzen, was Juden und anderen im 2.
Weltkrieg angetan wurde und was heute den Tieren angetan wird, die in
Intensivhaltungssystemen gehalten und für ihr Fleisch geschlachtet werden.

Das Konzept unserer Kampagne entstand aus der Aussage des jüdischen
Autors, Nobelpreisträgers und Vegetariers Isaac Bashevis Singer: "Wenn
es um [Tiere] geht, wird jeder zum Nazi; für [sie] ist jeden Tag
Treblinka." Wie Sie vielleicht wissen, flüchtete Singer aus Europa,
als die Nazis an die Macht kamen, und verlor im Holocaust den Großteil
seiner Familie. Als Ergebnis dessen, was er durchlebt und gesehen
hatte, wurde er Vegetarier. Bis zu seinem Tod im Jahr 1991 sprach er
sich für den Vegetarismus aus. Er argumentierte, es mache keinen
Unterschied, wer die Opfer sind - wir müssen uns gegen jede Gräueltat
und Grausamkeit aussprechen und helfen, sie zu beenden.

Die Ausstellung ist schockierend und sehr aufwühlend. Viele
Holocaust-Überlebende und ihre Familien haben gesagt, dass es nicht
nur angebracht, sondern auch notwendig ist, aus dem Holocaust zu
lernen und diese Lektionen anzuwenden, um den Schwächsten unter uns zu
helfen: den Tieren. Wir ehren die Opfer des Holocaust, indem wir uns daran
erinnern, was sie durchlitten, unseren Teil dazu beitragen, Gewalt auf
allen Ebenen zu vermindern, und dafür Sorge tragen, dass wir aus der
Geschichte lernen.

Als Kind las ich über den Holocaust und studierte ihn, und eines der
Dinge, die mich jahrelang nicht losließen, war die unfassbare
Realität, dass, während 11 Millionen Menschen angespuckt, verlacht,
geschlagen und vergast wurden, viele Millionen mehr - jene, die keine
Angst um ihr Leben hatten - einfach zusahen und es geschehen ließen,
weil es sie nicht direkt betraf. PETA bittet die Menschen zu
verhindern, dass dies auch heute geschieht.

Die meisten "Nutztiere", die in Deutschland jedes Jahr gezüchtet
werden, leben in "Tierfabriken", wo die Produzenten, um den Profit zu
maximieren, die größtmögliche Menge an Tieren auf dem kleinstmöglichen
Platz halten. In überfüllte kleine Käfige oder Boxen gesperrt können
die meisten von ihnen nie das Sonnenlicht sehen, frische Luft atmen
oder Gras unter den Füßen spüren. Entsetzte Babys werden von
verzweifelten Müttern weggerissen. Hühnern wird der Schnabel
abgeschnitten; Kühen werden die Hörner vom Kopf gezogen; Schweine
werden kastriert - und all das ohne Schmerzmittel. Dann werden die
Tiere in dreckige, rutschige Transporter gepfercht und bei allen
Wetterextremen zum Schlachthof gebracht, wo sie an den Beinen
aufgehängt werden und ihnen der Hals aufgeschnitten wird - oft vor den
Augen ihrer Artgenossen. Während der gesamten Zeit leben und sterben
diese ich-bewussten Tiere in Angst und Schmerzen. Alles, worum wir die
Menschen bitten, ist, darüber nachzudenken und abzulehnen, was die
Tiere täglich gezwungen werden zu durchleiden, nur, weil die Menschen
keine Beziehung zu ihnen haben.

Dr. Helmut Kaplan, Autor und Philosoph, schreibt: "Unsere Enkel werden
uns einst fragen: Wo wart ihr während des Holocaust gegen die Tiere?
Was habt ihr gegen diese entsetzlichen Verbrechen gemacht? Ein zweites
Mal können wir uns nicht darauf hinausreden, nichts gewusst zu Haben".
Der Holocaust fand statt, weil Menschen vor der Grausamkeit ein Auge
zudrückten. Werden wir nun wieder Grausamkeit und Ungerechtigkeit den
Rücken zukehren? Jedes Mal, wenn ein Mensch sich zum Essen hinsetzt,
trifft er die Wahl, ob er den Holocaust gegen die Tiere unterstützt
oder ob er hilft, ihn zu beenden. Wir sollten uns nicht heraussuchen,
welchen Gräueltaten wir uns zu widersetzen haben. Als menschliche
Wesen sollten wir uns allen Gräueltaten widersetzen.

Die Vorstellung, Tiere sollten, nur weil sie anders sind oder nicht
für sich selbst sprechen können, nicht als lebende, atmende,
empfindungsfähige, lebenswürdige Lebewesen betrachtet werden, ist
dieselbe Denkweise, die den Holocaust ermöglichte. Der Philosoph
Theodor Adorno, ein deutscher Jude, der in den 30-er Jahren aus
Deutschland flüchtete, schrieb: "Auschwitz fängt da an, wo einer im
Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere."

Ich hoffe, dass hierdurch das Grundprinzip hinter dieser Kampagne
klarer wurde. Bitte lassen Sie es mich wissen, wenn Sie weitere
Gedanken oder Fragen haben. Weiteres über das Judentum und den
Vegetarismus erfahren Sie auf JewishVeg.com.

Mit freundlichen Grüßen

Matt Prescott
Kampagnenleiter
People for the Ethical Treatment of Animals (PETA)
_______________________________________
Harald Ullmann
PETA-Deutschland e.V.
Director of European Administration
Tel:+49 (0)711-866-6165

am Montag, 29. März 2004 um 18:10 schrieben Sie:

KF> info@peta.de
KF> An den Vorstand und die Geschäftsführung von
KF> PETA Deutschland e.V.
KF> Pforzheimer Str. 383
KF> 70499 Stuttgart


KF> Keine Tierrechtskampagne mit dem Holocaust!


KF> Sehr geehrte Damen und Herren,

KF> ich schreibe Ihnen in Zusammenhang mit den Presseberichten über die von
KF> Ihnen geplante Kampagne "Holocaust auf deinem Teller", die mit der
KF> Gegenüberstellung der Bilder von Schweinen, Hühnern und Rindern und den
KF> Fotos von Häftlingen nationalsozialistischer Lager die Tötung von Tieren
KF> anzuprangern versucht.

KF> Es gibt immer wieder Versuche, beliebige gesellschaftliche und
KF> politische Probleme mit dem Verweis auf den Holocaust zu dramatisieren.
KF> Im Namen der Überlebenden und eines wirklichen Verstehens dessen, was
KF> Menschen in den Konzentrations- und Vernichtungslagern anderen Menschen
KF> zugefügt haben, kann ich solche Instrumentalisierungen des Holocaust für
KF> Werbungszwecke nur ablehnen.

KF> Mit ihrer Kampagne "Holocaust auf deinem Teller" wird diese Perversion
KF> auf die Spitze getrieben. In einem Panorama-Bericht über die
KF> PeTA-Kampagne vom 23.10.2003 wird ein Werbespot, der bildlich die
KF> Ermordung der Juden im Vernichtungslager mit der Schlachtung von
KF> Schweinen parallelisiert, mit der Stimme von Thomas D. von der
KF> Musikgruppe "Die fantastischen Vier" und folgendem Text unterlegt:

KF> "Sie holten uns in der Dunkelheit und trieben uns mit Schlägen in die
KF> Waggons, ohne Wasser, ohne Nahrung und kaum Luft zum Atmen. Wir
KF> schrieen. Nach und nach verstummten die Schreie. Inzwischen sind viele
KF> von uns tot."

KF> Thomas D. kann sogar behaupten, dass der "Mord" an den Schweinen viermal
KF> schlimmer sei als der Massenmord an den Juden, weil "viermal soviel
KF> Schweine" umgebracht werden wie damals Juden im Dritten Reich. Ich halte
KF> dies für eine skandalöse Verharmlosung des Holocaust, die meinen
KF> schärfsten Protest herausfordert.

KF> Es steht außer Frage, dass die Bedingungen der Tierhaltung verbessert
KF> werden müssen und dass mit lebenden Geschöpfen nicht so umgegangen
KF> werden kann, wie dies bei Transporten und in der Massentierhaltung
KF> geschieht. In diesem Zusammenhang den Vergleich mit dem Völkermord an
KF> den Juden als Dramatisierungseffekt heranzuziehen, scheint mir
KF> allerdings in höchstem Maße unangemessen. Um Tierschutz oder Tierrechte
KF> zu propagieren braucht man keinen Vergleich mit Morden an Menschen -
KF> welcher Art auch immer! Der Verdacht liegt nicht ganz fern, dass mit
KF> diesem Vergleich der Völkermord der deutschen Nationalsozialisten an den
KF> Juden, den Sinti und Roma sowie der millionenfachen Mord an sowjetischen
KF> Kriegsgefangenen und anderen Opfern relativiert werden soll.

KF> Deshalb fordere ich Sie dringend auf, die Kampagne "Holocaust auf deinem
KF> Teller" zu stoppen!




KF> Mit freundlichen Grüßen,
KF> Kristian Fürst
KF> Kommunikation & Fundraising
raspunicum  |  1. April 2004, 21:00
ich frage mich
...unter anderem, ob diese tiere wirklich "ich-bewusst" sind.
binde man einem schwein eine schwarze (nur des farbkontrastes wegen) schleife um ein ohr und stelle es vor einen spiegel. wird das schwein dann erkennen, dass es sich selbst im spiegel sieht und versuchen die schleife loszuwerden?
raspunicum  |  2. April 2004, 02:21
Na Sie sind gut.
Das Schwein würde schon versuchen die Schleife loszuwerden bevor man es überhaupt vor einen Spiegel stellen könnte.
the_sun  |  4. April 2004, 17:04
Man könnte
ja auch etwas nehmen, was das Schwein nicht so einfach entfernen kann. Zum beispiel einen Punkt mit Farbe auf das Schwein malen. :o)
raspunicum  |  4. April 2004, 17:08
Ham Sie schonma versuch nem Schwein einen Punkt aufzumalen?
Das würde ich zu gerne sehen...
the_sun  |  4. April 2004, 17:14
Ich beschäftige mich nicht so mit Schweinen in der Praxis...
Aber das ist bestimmt möglich. Ein Jemand muss das Tier festhalten und ein anderer Jemand malt es an.
raspunicum  |  4. April 2004, 19:43
Wäre bestimmt lustig...
sich das als unbeteiligte Person anzusehen.
the_sun  |  4. April 2004, 20:05
vielleicht so...
raspunicum  |  4. April 2004, 21:42
Darf ich...
Ihnen auch mal nen grünen Fleck auf die Stirn malen?
the_sun  |  5. April 2004, 15:00
aber immer doch.
raspunicum  |  5. April 2004, 16:33
Ich mein das ernst.
Ni dass Sie dann kurz vorher nen Rückzieher machen...
the_sun  |  5. April 2004, 18:47
Niemals!!
[Ich doch nicht.]
raspunicum  |  5. April 2004, 19:01
Jaja,
das sagen sie doch alle...
the_sun  |  5. April 2004, 21:38
PeTA = People eating Tasty Animals?
hier bzw. da

(thx 2 mortek 4 the link)
raspunicum  |  10. April 2004, 16:10
Kommentieren
"Was für ein Vergleich"
"so falsch liegen die ja nicht mit dem vergleich" ...nur er hätte es lauten müssen dass die juden wie tiere behandelt wurden... und diese kamagne hätte man zu der zeit wo der holocaust stattfand gemacht werden sollen... denn dann wäre es mit sicherheit nicht so weit gekommen dass so viele MENSCHEN (juden, zigeuner, homosexuelle, behinderte etc...) in der massenvernichtungsmaschinerie ermordet wurden!!!! mit den tieren hat man mitleid, wo war er damals??? allein desshalb kann man nicht sagen dass die tiere wie die juden behandelt werden!!!!

(ich selber esse kein fleisch mehr, weil auch ich es nicht für gut heisse die tiere so zu quälen, aber mir würde im traum nicht einfallen das mit dem holocaust gleich zu stellen! diese kampagne kann niemals von einem juden stammen)
michal  |  27. April 2004, 22:25
Kommentieren
welchen unterschied macht es eigentlich
...ob die armen tiere sterben, weil wir sie essen, oder weil wir ihnen ihr futter wegessen?
raspunicum  |  10. März 2005, 12:19
Kommentieren



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Made with Antville

Philosophie - Unendlichkeit der Gedanken
Leben als Luftblasen, Spielball der Phantasie...
ansch  |  26. Aug, 11:58

Ausgeblutet
Doch hüte Dich, nehme Dich in Acht! Entblößungen zerkratzen Deine Offenheit. Strukturen werden aufgedeckt, die noch verschleierte Wirklichkeit enthüllt....
mortek  |  26. Aug, 03:24

...
stimmt, den punkt hab ich völlig außer acht gelassen.
don raspunicum  |  26. Aug, 01:05

...
ich konstruiere mir meine eigene wirklichkeit und glauben sie mir, ich bin nicht allein, wir alle sind so gestrickt.
pappnase  |  25. Aug, 21:12

Realität & Leben
Nicht das wahre Leben ist das Leben, sondern das, was deine Anwesenheit im wahren Leben ergibt ist dein Leben; das, was meine Anwesenheit im wahren Leben ergibt ist mein Leben; das, was dein Leben und mein Leben plus unsere Anwesenheit im wahren Leben ergeben ist unser Leben. etc. pp. für alle Menschen, auch für die, die sich gar nicht kennen und gar nichts miteinander zu tun haben, sodass sich am Ende eine unendliche rekursive Summe ergibt (Schmetterlingseffekt), die das Leben in seiner Gesamtheit beschreibt. Weil der Mensch aber weder die Rekursion noch die Unendlichkeit fassen oder gar begreifen kann, kann er nicht verstehen was das Leben ist. Das Leben ist unsere Realität. Jetzt. Die einzige Realität die wir derzeit haben ist das Leben. Ich glaube nicht, dass die Realität das Leben ist. Aber das Leben ist ein Teil von ihr. Selbst wenn wir, Matrix-like, nur ein Produkt in einer fremdgesteuerten Welt wären, wäre das Leben die Wahrheit.
don raspunicum  |  25. Aug, 20:42

Wer eine unglückliche Liebe in Alkohol ertränken möchte, handelt töricht. Denn Alkohol konserviert.
don raspunicum  |  25. Aug, 15:49

...
nä, das war vorher schonmal da. aber nicht bei antville gehostet sondern unter raspunicum.de. mich dann daran erinnert. gesehen, dass es gelöscht war unter raspunicum.de. bei antville hochgeladen. aber der teddy mit dem stein ist schon um einiges smarter.
don raspunicum  |  22. Aug, 20:19

...
und das graben sie nun aus?
don papp  |  22. Aug, 19:53

...
irgendwoher kenn ich das kerlchen doch *grübel*
mortek  |  22. Aug, 19:50

Teddy
raspunicum  |  22. Aug, 19:18


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