gedankenschubla.deHeimlich, still und leise mache ich mich aus dem Staub. Schüss und Danke Antville, es war eine schöne Zeit, etwas über vier Jahre immerhin. Nun ist es Zeit für Neues, für Eigenes. Der gewohnte neue Inhalt ist ab nun ausschließlich unter gedankenschubla.de zu finden. Auch dort sind Sie herzlich eingeladen zu schreiben und zu kommentieren.Dass diese letzten drei Artikel hier auf der Startseite stehen bleiben ist wahrscheinlich nur ein weiterers Zeichen, von wem oder was auch immer. Alte Artikel könenn nach wie vor kommentiert werden, neue zu schreiben ist nicht mehr möglich. Ich habe mich für Wordpress entschieden, für den eigenen Server, für die eigene Datenbank. Den Verlust des Community-Bonusses muss ich dafür hinnehmen. Danke,
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Interessant war es schon immer, mit der Fähre über die Elbe zu fahren, denn einen anderen Weg gibt es nicht vom Bahnhof zur Stadt. Während meiner ersten Wehlener Fährfahrt musste ich unweigerlich an die alten Griechen denken und fühlte mich wie von Charon über den Styx gerudert.
Ganz besonders interessant wurde es jedoch zum gestrigen Reformationstag. Dem gnadenlos überfüllten Zug aus Bad Schandau entsprungen steuerte ich zielstrebig zur Ablegestelle und erwartete Charon in guter Gesellschaft mit etwa 20 weiteren Reisewilligen, zumeist heimkehrenden Wanderern. Die kurze Reise begann und fast wähnten wir uns schon wieder sicher an Land als wir einige Meter vor der Anlegestelle das Abtreiben des Kahnes bemerkten. Anscheinend waren sowohl Motor als auch Ruder außer Kontrolle, denn wir bewegten uns Meter um Meter stromabwärts. Wir trieben steuerlos auf eine weitere Anlegestelle zu und Charon versuchte hektisch, das Boot dort festzumachen. Doch die Strömung ist zu stark und wir waren zu schnell. Am nächsten nahegelegenen Steg rammten wir ein dort festgemachtes Touristenschiff; und auch da wieder keine Chance für den Steuermann und uns. Das war die letzte Möglichkeit. Der Fährmann warf den Anker, der nach einiger Zeit auch endlich griff. Einen halben Kilometer stromabwärts unseres Zieles ankerten wir schließlich - mitten auf der Elbe. Charon telefonierte völlig aufgelöst nach der Geschäftsführung. Keiner erreichbar zum Feiertag. Ein Touristenschiff fuhr bedrohlich nahe an uns vorbei. Schließlich hatte Charon einen Bekannten erreicht, der uns mit seinem blechernen Ruderkahn zu Hilfe eilen sollte. Mit Heldenmiene bootete dieser auch etwa zehn von uns aus. Dem Rest erschienen seine Bärenkräfte gegen die Strömung zu endlich und das Unternehmen zu gefährlich. Wir überredeten Charon, den Notruf zu wählen. Die - zugegeben - erpressende Aussage "Wenn Sie es nicht tun, werde ich anrufen" brachte ihn dazu, seine Angst, den Einsatz finanzieren zu müssen, abzulegen. Später schienen auch Charons Stoßgebete Erhörung gefunden zu haben: Selbst "der große Chef" wußte nun endlich Bescheid über die Leiden seines Angestellten. Letzterem bereitete das unübersehbare Freude und er berichtete den verbliebenen Passagieren wieder und wieder von seiner Unterredung. Nach einer reichlichen Stunde hatten alle ihr Ziel mit einer Erfahrung mehr im Gepäck erreicht. An dieser Stelle vielen Dank an den tapferen Fährmann, den ![]() ach du schande. das nenn ich mal ne story.
unsereins verbrachte den feiertag im büro, war auch aufregend ... mortek | 1. November 2005, 19:29
Kommentieren jedem sein "feiertag"
anderereins nach einer langen geburtstagsnacht im jogginganzug und schlabberpulli mit seiner besseren hälfte im bett, in dem sie von den schier endlos sprechenden personen aus den fernseher bedröhnt werden...
whiteday | 1. November 2005, 21:55
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ansch | 26. Aug, 11:58 Ausgeblutet Doch hüte Dich, nehme Dich in Acht!
Entblößungen zerkratzen Deine Offenheit.
Strukturen werden aufgedeckt,
die noch verschleierte Wirklichkeit enthüllt....
mortek | 26. Aug, 03:24 ... stimmt, den punkt hab ich völlig außer acht gelassen.
don raspunicum | 26. Aug, 01:05 ... ich konstruiere mir meine eigene wirklichkeit und glauben sie mir, ich bin nicht allein, wir alle sind so gestrickt.
pappnase | 25. Aug, 21:12 Realität & Leben Nicht das wahre Leben ist das Leben, sondern das, was deine Anwesenheit im wahren Leben ergibt ist dein Leben; das, was meine Anwesenheit im wahren Leben ergibt ist mein Leben; das, was dein Leben und mein Leben plus unsere Anwesenheit im wahren Leben ergeben ist unser Leben. etc. pp. für alle Menschen, auch für die, die sich gar nicht kennen und gar nichts miteinander zu tun haben, sodass sich am Ende eine unendliche rekursive Summe ergibt (Schmetterlingseffekt), die das Leben in seiner Gesamtheit beschreibt.
Weil der Mensch aber weder die Rekursion noch die Unendlichkeit fassen oder gar begreifen kann, kann er nicht verstehen was das Leben ist.
Das Leben ist unsere Realität. Jetzt. Die einzige Realität die wir derzeit haben ist das Leben. Ich glaube nicht, dass die Realität das Leben ist. Aber das Leben ist ein Teil von ihr. Selbst wenn wir, Matrix-like, nur ein Produkt in einer fremdgesteuerten Welt wären, wäre das Leben die Wahrheit.
don raspunicum | 25. Aug, 20:42 Wer eine unglückliche Liebe in Alkohol ertränken möchte, handelt töricht. Denn Alkohol konserviert.
don raspunicum | 25. Aug, 15:49 ... nä, das war vorher schonmal da. aber nicht bei antville gehostet sondern unter raspunicum.de. mich dann daran erinnert. gesehen, dass es gelöscht war unter raspunicum.de. bei antville hochgeladen. aber der teddy mit dem stein ist schon um einiges smarter.
don raspunicum | 22. Aug, 20:19 ... und das graben sie nun aus?
don papp | 22. Aug, 19:53 ... irgendwoher kenn ich das kerlchen doch
*grübel*
mortek | 22. Aug, 19:50 Teddy
raspunicum | 22. Aug, 19:18
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