gedankenschubla.de

Heimlich, still und leise mache ich mich aus dem Staub. Schüss und Danke Antville, es war eine schöne Zeit, etwas über vier Jahre immerhin. Nun ist es Zeit für Neues, für Eigenes. Der gewohnte neue Inhalt ist ab nun ausschließlich unter gedankenschubla.de zu finden. Auch dort sind Sie herzlich eingeladen zu schreiben und zu kommentieren.
Dass diese letzten drei Artikel hier auf der Startseite stehen bleiben ist wahrscheinlich nur ein weiterers Zeichen, von wem oder was auch immer. Alte Artikel könenn nach wie vor kommentiert werden, neue zu schreiben ist nicht mehr möglich.

Ich habe mich für Wordpress entschieden, für den eigenen Server, für die eigene Datenbank. Den Verlust des Community-Bonusses muss ich dafür hinnehmen.
Danke,                     
(don) raspunicum
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Dienstag, 31. Mai 2005
manchmal ereilt es einen.
hart, schnell,vermeintlich überraschend.
die vorzeichen nicht erkennend taumelt man sich in unendliche abgründe.
immer tiefer versinkt man, seine intelligenz dazu zu verwenden es nicht zu merken,
nicht wahrhaben zu wollen.
das funktioniert gut. sehr lange gut. sehr lange zu gut.
zu sehr lange zu gut.
© pappnase
pappnase  |  31. Mai 2005, 15:05
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Donnerstag, 19. Mai 2005
[...] Er verneigte sich immer wieder.
"Warum verneigst du dich?", fragte ich.
Wieder verneigte sich Mika. Das verwirrte mich dermaßen, dass ich ganz schnell meine Frage wiederholte.
"Warum verneigst du dich?"
Jetzt war er verwirrt. Ich glaube, er wusste nicht, ob er sich noch einmal verneigen, oder einfach nur antworten sollte.
"Da, wo ich herkomme, verneigen wir uns immer, wenn jemand eine witzige Frage stellt.", erklärte er. "Und je tiefsinniger die Frage ist, umso tiefer verneigen wir uns."
So etwas Komisches hatte ich schon lange nicht mehr gehört. Ich begriff einfach nicht, wie man sich wegen einer Frage verneigen konnte.
"Aber wie begrüßt ihr euch dann?"
"Wir versuchen, uns jedes mal eine kluge Frage auszudenken."
"Warum denn?"
Zuerst verneigte er sich kurz, weil ich noch eine Frage gestellt hatte, dann sagte er:
"Wir versuchen, uns eine kluge Frage auszudenken, damit unser Gegenüber sich verneigt."
Ich war von dieser Antwort derart beeindruckt, dass ich mich so tief verneigte, wie ich nur konnte. [...]
"Warum hast du dich verneigt?", fragte er fast beleidigt.
"Weil du auf meine Frage eine so kluge Antwort gegeben hast.", sagte ich.
Jetzt sagte er sehr laut und deutlich etwas, das ich seither niemals vergessen habe:
"Eine Antwort ist niemals ein Grund sich zu verneigen. Selbst, wenn eine Antwort sich schlau und richtig anhört, darf man sich trotzdem nicht verneigen." [...]
"Wer sich verneigt, beugt sich.", sagte Mika. "Du darfst dich nie einer Antwort beugen."
"Warum nicht?"
"Eine Antwort ist immer ein Stück des Weges, der hinter dir liegt. Nur eine Frage kann uns weiterführen."
Ich fand diese Worte so klug, dass ich mir die Hände unters Kinn pressen musste, um mich nicht schon wieder zu verneigen. [...]
© Jostein Gaarders "Hallo, ist da jemand?"
the_sun  |  19. Mai 2005, 19:04
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Mittwoch, 11. Mai 2005
lyrik fürs volk!

www.poem-derfilm.de
lausche  |  11. Mai 2005, 10:56
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Ist die Bosheit häufiger
oder die Dummheit geläufiger?
Mir sagte ein Kenner
menschlicher Fehler
folgenden Spruch:
"Das eine ist ein Zähler
das andere ein Nenner,
das Ganze - ein Bruch!"
© Erich Kästner
kleiner stern  |  11. Mai 2005, 00:34
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Sonntag, 1. Mai 2005


raspunicum  |  1. Mai 2005, 14:41
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Made with Antville

Philosophie - Unendlichkeit der Gedanken
Leben als Luftblasen, Spielball der Phantasie...
ansch  |  26. Aug, 11:58

Ausgeblutet
Doch hüte Dich, nehme Dich in Acht! Entblößungen zerkratzen Deine Offenheit. Strukturen werden aufgedeckt, die noch verschleierte Wirklichkeit enthüllt....
mortek  |  26. Aug, 03:24

...
stimmt, den punkt hab ich völlig außer acht gelassen.
don raspunicum  |  26. Aug, 01:05

...
ich konstruiere mir meine eigene wirklichkeit und glauben sie mir, ich bin nicht allein, wir alle sind so gestrickt.
pappnase  |  25. Aug, 21:12

Realität & Leben
Nicht das wahre Leben ist das Leben, sondern das, was deine Anwesenheit im wahren Leben ergibt ist dein Leben; das, was meine Anwesenheit im wahren Leben ergibt ist mein Leben; das, was dein Leben und mein Leben plus unsere Anwesenheit im wahren Leben ergeben ist unser Leben. etc. pp. für alle Menschen, auch für die, die sich gar nicht kennen und gar nichts miteinander zu tun haben, sodass sich am Ende eine unendliche rekursive Summe ergibt (Schmetterlingseffekt), die das Leben in seiner Gesamtheit beschreibt. Weil der Mensch aber weder die Rekursion noch die Unendlichkeit fassen oder gar begreifen kann, kann er nicht verstehen was das Leben ist. Das Leben ist unsere Realität. Jetzt. Die einzige Realität die wir derzeit haben ist das Leben. Ich glaube nicht, dass die Realität das Leben ist. Aber das Leben ist ein Teil von ihr. Selbst wenn wir, Matrix-like, nur ein Produkt in einer fremdgesteuerten Welt wären, wäre das Leben die Wahrheit.
don raspunicum  |  25. Aug, 20:42

Wer eine unglückliche Liebe in Alkohol ertränken möchte, handelt töricht. Denn Alkohol konserviert.
don raspunicum  |  25. Aug, 15:49

...
nä, das war vorher schonmal da. aber nicht bei antville gehostet sondern unter raspunicum.de. mich dann daran erinnert. gesehen, dass es gelöscht war unter raspunicum.de. bei antville hochgeladen. aber der teddy mit dem stein ist schon um einiges smarter.
don raspunicum  |  22. Aug, 20:19

...
und das graben sie nun aus?
don papp  |  22. Aug, 19:53

...
irgendwoher kenn ich das kerlchen doch *grübel*
mortek  |  22. Aug, 19:50

Teddy
raspunicum  |  22. Aug, 19:18


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