gedankenschubla.deHeimlich, still und leise mache ich mich aus dem Staub. Schüss und Danke Antville, es war eine schöne Zeit, etwas über vier Jahre immerhin. Nun ist es Zeit für Neues, für Eigenes. Der gewohnte neue Inhalt ist ab nun ausschließlich unter gedankenschubla.de zu finden. Auch dort sind Sie herzlich eingeladen zu schreiben und zu kommentieren.Dass diese letzten drei Artikel hier auf der Startseite stehen bleiben ist wahrscheinlich nur ein weiterers Zeichen, von wem oder was auch immer. Alte Artikel könenn nach wie vor kommentiert werden, neue zu schreiben ist nicht mehr möglich. Ich habe mich für Wordpress entschieden, für den eigenen Server, für die eigene Datenbank. Den Verlust des Community-Bonusses muss ich dafür hinnehmen. Danke,
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Mittwoch, 30. Juni 2004
© Antoine de Saint-Exupery
Dienstag, 29. Juni 2004
Jeden Morgen dieselbe Frage, vorm Spiegel im Bad stehend, der, vom heißen Wasserdampf schon fast seinem Zweck entfremdet, jedoch noch immer spiegelnd, mir ein fremdes Bild zeichnet von einem dem Äußeren nach ganz und gar Unbekannten. Dieselbe Frage jeden Morgen, wer der Fremde sei. Da es doch ein Spiegel ist, in den ich blicke, müsste mir - seitenverkehrt zwar, aber wohl - mein eigenes Bild gegenüber- stehen.
Beweise? - Das, mir dort gegenüber, kann nicht ich sein, eher wahrscheinlich ein Dorian Gray, der dem Roman Oscar Wildes nach sich dem Teufel vermachte um ewige Jugend zu behalten, auf dem gemalten Bilde jedoch unaufhaltsam alterte, meiner selbst. Solch ein Herr Gray scheint mich nun täglich zu verfolgen, doch ist es kein ewig Junger, kein immer Frischer, kein ungetrübt Schöner. Was dann? Den Roman nur als Bild der Sprache im Kopf, vermag ich es nicht zu erklären. Nur eines weiß ich: Das bist nicht du, der dir - und gleichfalls wohl dem Menschen in der Welt - entgegensieht und gegen- übersteht. Zuerst sind wohl die Fragen zu beantworten, die Fragen warum ich nicht der mir Entgegenblickende bin, nicht sein kann, ferner die Frage, wer denn der rätselhafte Gegenüber ist, bevor mir die Zurückverwandlung offensteht. ![]() ich bin der wolf im fuzzipelz, wolf im fuzzipelz. der wolf im fuzzipelz, wolf im fuzzipelz. und ich bin gar nicht so wie ich bin, ja ich bin gar nicht so wie ich bin. © Peter Licht, "Fuzzipelz" * neuerding hat es sich zur praxis erkoren, gedanken, die früher (aus-)wahllos ungeordnet in die tasten gedroschen wurden, solch gesitiges gut in form von ideensammlungen, mindmaps und kurzen textbrocken auf papier, mit tinte auf analoges papier, zu bannen bevor es den weg in die unendliche digitale nichtigkeit findet. so geschehen auch mit dem obenstehenden. auf der suche nach einem titel den blick auf den vordruck des blockes geheftet: ein block des (bundes-)programmes xenos geheftet. ein ungewöhnlicher block, da die obersten fünf zentimeter auf jedem einzelblatt eines von drei durch den block zirkulierenden augenpaaren einnimmt. darüber jeweils die buchstabenkombination - durchweg klein geschrieben - "akzeptiere die unterschiede". irgendwie schon passend, fiel mir auf, nachdem der text geschrieben und nur ein titel fehlte. über die umwelt- und zeitbelastung der gedankenreife und auch die zweckmäßigkeit lässt sich wohl streiten, doch man wird merklich tiefgründiger. was ist oberflächlich und wie ist es? ist oberflächlichkeit oberflächlich? Montag, 28. Juni 2004
© Siddhartha Gautama (Pali: Siddhattha Gotama), (560 - 480 v. Chr.)
© Christa Wolf
Sonntag, 27. Juni 2004
Aus - gehebelt Weg - gehebelt Vorbei - gehebelt Leid - gehebelt Angst - gehebelt Konstrukt - gehebelt und nun? Sprachlos - reingehebelt ins Leben. © texas-georg
Einfach herumgeirrt
im Wald der vergeblichen Suche Einfach herumgeirrt im Wust der dunklen Wolken Einfach herumgeirrt in der Gleichgültigkeit des Glücks Schwer zu befinden über das Sichfinden Schwer zu halten die Einsicht Zu Schwer Einfach ich zu sein? © texas-georg
Danke möchte ich sagen.Fliegende Ergründungen der Seele und des Seins – des Daseins. Worte wie Kampf und Sieg scheinen mir aber unangebracht, obwohl sie im heutigen, global gesehenen Zustand unserer Welt, auch ihre Daseinsberechtigung haben. Ist das Erleben und Erkennen des inneren Zweifels, der geheimsten Ängste nicht eher ein watteweicher Gang in die Zukunft? Ist es nicht eher so, dass das „Sich-Finden“ einen großen Glückszustand hervorruft, von dem man annimmt und hofft, dass er ewigliche Form erhält? Sollte in dieser zahnrädrigen Kopfmaschine nicht mehr Platz für explosionshafte Kommunikationsausbrüche sein? Überforderung wird auf Garantie nicht eintreten, da die „Mind-Engine“ meinerseits andere neuronale Bahnen nutzt. Vielleicht etwas unsichtbar und laut-sprachlos, dennoch anteilnahmig intensiv beobachtend. Es sollte kein Grund vorherrschend sein, der mich daran hindern sollte, „Dazusein“. Keinesfalls abschrecken, allenfalls noch viel zu wenig Seelendurch und -eindringung. Zuviel verlangt, dieses Öffnen? Darüber kann ich nicht entscheiden. Das überlasse ich anderen. Die Maßstäbe des Zwistes zwischen Zerdenkung und Überfühlung ergeben sich immer aus persönlichen Erfahrungen. Was erwartet wird, was erhofft wird, sollte mitgeteilt werden, erfragt werden. Von selbst kann ich diese Maßstäbe nicht ohne weiteres korrigieren. Da bin ich auf Hilfe angewiesen gewesen (?), oder bin ich`s noch? Wir sollten darüber reden oder schreiben. Sonst ist das Leben still und leise und zieht vorbei, von dannen. Stillleben von Ulrich Grasnick Sind wir mehr als ein Fisch wenn wir schweigen? Sind wir zu oft in die Stille geflohen in die Sprachlosigkeit? Wieviel Schuld wieviel Nichtschuld wenn wir Frieden suchten im Schweigen? Mit dem Herbstwind rücken die Zweifel leere Stühle der verlassene Tisch stellt unsere Fragen.
Freitag, 25. Juni 2004
ich denke die männer sind einfach strukturiert.
tritt ein problem auf, wird nach einer lösung gesucht und diese dann umgesetzt. frauen sind in der denke wesentlich komplizierter und müssen alles von möglichst allen seiten durchleuchten und hinterfragen, manchmal entwickeln sie dadurch auch bessere lösungsstrategien... wohlgemerkt, ich meine das nicht wertend und sicher gibt es auch ausnahmen, aber die aussage entspricht meinen bisher gemachten erfahrungen. Mittwoch, 23. Juni 2004
..so sehr grübeln über die Welt, über Sie, über mich, über alles. Einfach abstellen wäre schon nicht schlecht, aber ich weiß das dies wohl nicht möglich sein wird. Einfaches Reden, Erzählen, Sich-Sagen, Anschauen, Kommunizieren, Mitteilen. Viel altes, viel vergrabenes, viel vergessenes, viel schmerzliches und auch schönes! Der Kampf gegen die Sprachlosigkeit sollte gemeinsam geführt werden um neuronalen Ausschlag des Äußeren einzudämmen und abzustellen. Aufsteigende Magensäfte verkünden den geistige-emotionalen Belastungszustand und manch einer sieht es auf den ersten Blick. Gemeinsam-Zweisam, als einsam Grübelnd. Dabei frag ich mich, ob es auch gewollt ist und möglich ist? Hoffe doch, da es eigentlich einfach ist. Wenn auch ungewohnt neu, trotzdem anders und irgendwann auchmal schön. Wenn Lust auf mehr besteht würde ich mich sogar anbieten als Magensafteindämmungsobjekt zu dienen. Leider besteht bei mir immer mal wieder, wenn auch hoffentlich nicht all zu häufig, die Gefahr in trampliger, trotteliger, ungehobelter Art und Weise meine Wahrheit zu verkünden ohne Rücksicht. Vielleicht gehört das auch zum Lauf des Lebens zu lernen, welche Worte ich gebrauchen sollte um nicht solchen Schaden anzurichten.Blöder Text. Dienstag, 22. Juni 2004
Da habe ich nun den Salat. Die apenninischen Fußballtreter haben meinen Tipp, wer denn nun mal europäische Kugelzuspielmacht wird, im Regen von Guimarães untergehen lassen.Flasche leer sozusagen. ... Next page
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ansch | 26. Aug, 11:58 Ausgeblutet Doch hüte Dich, nehme Dich in Acht!
Entblößungen zerkratzen Deine Offenheit.
Strukturen werden aufgedeckt,
die noch verschleierte Wirklichkeit enthüllt....
mortek | 26. Aug, 03:24 ... stimmt, den punkt hab ich völlig außer acht gelassen.
don raspunicum | 26. Aug, 01:05 ... ich konstruiere mir meine eigene wirklichkeit und glauben sie mir, ich bin nicht allein, wir alle sind so gestrickt.
pappnase | 25. Aug, 21:12 Realität & Leben Nicht das wahre Leben ist das Leben, sondern das, was deine Anwesenheit im wahren Leben ergibt ist dein Leben; das, was meine Anwesenheit im wahren Leben ergibt ist mein Leben; das, was dein Leben und mein Leben plus unsere Anwesenheit im wahren Leben ergeben ist unser Leben. etc. pp. für alle Menschen, auch für die, die sich gar nicht kennen und gar nichts miteinander zu tun haben, sodass sich am Ende eine unendliche rekursive Summe ergibt (Schmetterlingseffekt), die das Leben in seiner Gesamtheit beschreibt.
Weil der Mensch aber weder die Rekursion noch die Unendlichkeit fassen oder gar begreifen kann, kann er nicht verstehen was das Leben ist.
Das Leben ist unsere Realität. Jetzt. Die einzige Realität die wir derzeit haben ist das Leben. Ich glaube nicht, dass die Realität das Leben ist. Aber das Leben ist ein Teil von ihr. Selbst wenn wir, Matrix-like, nur ein Produkt in einer fremdgesteuerten Welt wären, wäre das Leben die Wahrheit.
don raspunicum | 25. Aug, 20:42 Wer eine unglückliche Liebe in Alkohol ertränken möchte, handelt töricht. Denn Alkohol konserviert.
don raspunicum | 25. Aug, 15:49 ... nä, das war vorher schonmal da. aber nicht bei antville gehostet sondern unter raspunicum.de. mich dann daran erinnert. gesehen, dass es gelöscht war unter raspunicum.de. bei antville hochgeladen. aber der teddy mit dem stein ist schon um einiges smarter.
don raspunicum | 22. Aug, 20:19 ... und das graben sie nun aus?
don papp | 22. Aug, 19:53 ... irgendwoher kenn ich das kerlchen doch
*grübel*
mortek | 22. Aug, 19:50 Teddy
raspunicum | 22. Aug, 19:18 |
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