gedankenschubla.de

Heimlich, still und leise mache ich mich aus dem Staub. Schüss und Danke Antville, es war eine schöne Zeit, etwas über vier Jahre immerhin. Nun ist es Zeit für Neues, für Eigenes. Der gewohnte neue Inhalt ist ab nun ausschließlich unter gedankenschubla.de zu finden. Auch dort sind Sie herzlich eingeladen zu schreiben und zu kommentieren.
Dass diese letzten drei Artikel hier auf der Startseite stehen bleiben ist wahrscheinlich nur ein weiterers Zeichen, von wem oder was auch immer. Alte Artikel könenn nach wie vor kommentiert werden, neue zu schreiben ist nicht mehr möglich.

Ich habe mich für Wordpress entschieden, für den eigenen Server, für die eigene Datenbank. Den Verlust des Community-Bonusses muss ich dafür hinnehmen.
Danke,                     
(don) raspunicum
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Freitag, 26. Dezember 2003
niemoeller "Als die Nazis die Kommunisten holten
Habe ich geschwiegen.
Ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten
Habe ich geschwiegen.
Ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten
Habe ich nicht protestiert.
Ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie die Juden holten
Habe ich nicht protestiert.
Ich war ja kein Jude.

Als sie mich holten
Gab es keinen mehr,
Der protestierte."
© Martin Niemöller (1892-1984)
raspunicum  |  26. Dezember 2003, 23:17
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koffer Morgen ganz früh beginnt der Urlaub, der Erste seit langem. Zwei Stunden lang alles zusammengesucht, zusammengelegt, zusammengepackt. Und ich habe es in die Länge gezogen und (un-)endlich genossen.
Das ist diese Vorfreude auf die Woche in anderer Umgebung, in einem anderen Land, mit anderen Leuten. Man malt sich alles genau aus. Man weiss schon, wie alles werden wird - aller Wahrscheinlichkeit nach. Ganz wunderbar wird es jedenfalls.

Und dann kommt alles ganz anders, als man denkt. Dann erfüllen sich die meisten Erwartungen und Vorahnungen doch nicht, aber es passieren Dinge, an die man nie gedacht hätte.

Vielleicht ist das "Koffer-"Packen das Schönste in der ganzen Urlaubszeit.
raspunicum  |  26. Dezember 2003, 15:28
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china Erster Weihnachtsfeiertag. Kochen und Braten ist nicht, wir sind mal faul. Ente? Können wir ja trotzdem haben.
Sind wir also in ein chinesisch-thailändisches Restaurant. Eines der wenigen übrigens, die heute online waren. Deutsche Landgasthöfe haben nun mal geschlossen an den Feiertagen.
Ist auch wirklich schick da - waren wir schon öfters. Richtig edle Schnitzereien in den holzvertäfelten Wänden und den Tischen mit den Intarsien.
Weihnachtslieder empfangen uns. Deutsche Weihnachtslieder. Ist ja auch ein (Dateityp: pdf  |  Größe: 347 KB) . Unser Bedarf an Weihnachtsliedern ist jetzt jedenfalls befriedigt für die nächsten zweieinhalb Jahre, haben wir festgestellt.
Was ist denn eigentlich Integration? Wie fügen sich Menschen aus anderen Ländern ein, die sich entschlossen haben fortan in Deutschland leben und arbeiten zu wollen? Wie weit geht die Forderung nach Integration und inwiefern ist das gewollte Einorordnen überhaupt statthaft? Indem in einer Kneipe, die durch das Fremdsein ihre Berechtigung zum Dasein hat, deutsche Weihnachtslieder zur Weihnachtszeit (alternativ auch deutsche Volkslieder das ganze Jahr über) gespielt werden? Kommen die Gäste deshalb? Erwarten die Gäste das so?
A propos Gäste, warum gehen die drei glatzköpfigen Hühnen und ihre drei langhaarigen, blonden Freundinnen - alle sechs übrigens mit weißer Haut und bestimmt auch alle sechs heterosexuell - zum Essen in diese Lokalität? Um den "Ausländern" ihren Broterwerb zu sichern? Um zu zeigen, wie inkonsequent ihre Ideologie ist? Wegen den deutschen Weihnachtsliedern?
Jedenfalls hat es wie immer wunderbar gemundet. Satt, zufrieden und um ein paar Fragen reicher machten wir uns auf den Heimweg.

Gute Nacht, weiße "Pracht"!
raspunicum  |  26. Dezember 2003, 00:33
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Mittwoch, 24. Dezember 2003
...
Let me sing this song
Of the golden girls
And the men so strong
...
© günther fischer
raspunicum  |  24. Dezember 2003, 20:36
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Freitag, 19. Dezember 2003
gemessen an der Liebe
raspunicum  |  19. Dezember 2003, 08:43
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Montag, 15. Dezember 2003
www.polizei.sachsen.de
Klicken Sie doch mal auf das Bild der Polizeidirektorin und schauen Sie, wie es benannt ist.

wwwpds.de
Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
raspunicum  |  15. Dezember 2003, 17:49
2 Kommentare  |  Kommentieren
Sonntag, 14. Dezember 2003
Der Pirnaer Untergrund im Kampf gegen die Prohibition ist entgegen anders lautenden Gerüchten noch aktiver als manch einer gehofft hat.

Am 27.12 findet in Pirna, Schmiedestrasse 55, die zweite Auflage der legendären "Zwanziger Jahre Prohibitions Party" statt.

In angenhmer Umgebung wird so einiges geboten: eine Cocktail Bar, Jazz Musik vom Feinsten, ein Photograph für ein Erinnerungphoto, Filme, ein Casino, und Al Capone schaut auch mal vorbei.

Es wird um eine angemessene Abendgarderobe gebeten (Kostümpflicht!)

Alle weiteren Infos gibt es unter www.zwanziger.de.vu.
raspunicum  |  14. Dezember 2003, 18:32
4 Kommentare  |  Kommentieren
Samstag, 13. Dezember 2003
"Irgendwoher kenne ich Sie; Sie kommen mir so bekannt vor. Sind wir uns schon einmal begegnet?"

"Das glaube ich nicht. Ich bin Pornodarsteller(in)."

Bitte nur anwenden, wenn auch der Lebensabschnittspartner daneben steht.
raspunicum  |  13. Dezember 2003, 16:58
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Freitag Abend, die selbe Stelle, die gleichen Menschen, andere Musik. Im Kreise liebgewonnener, bekannter, Freunde steht man im Gewusel von neuen Eindrücken.
Bunt, Laut, Fröhlich.

Die meisten geben vor nur Spass haben zu wollen, aber sieht man genau hin, so stellt man schnell fest, dass ein jeder seine traurige Seite auch mitgebracht hat. Gut verborgen und doch da. Verkleidungen wie gestern Abend, hüllen Menschen in ein Trugbild voller Freude, voller Hoffnungen und Illusionen.

Beobachtet, argwöhnisch und hinterlistig, von Menschen, die sich selbst im Wege stehen, kann einem trotzdem der Abend vermiest werden. Anstandsdamen, stumme Warner die laut schreien... was bilden sich Menschen ein, über andere zu richten?

Man könnte auch meinen, lass Sie rufen, denn sie wissen, noch, nicht was sie tun.
texas-georg  |  13. Dezember 2003, 14:42
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Donnerstag, 11. Dezember 2003
Geschlagene sechs Stunden, brachte ich heute in den stickigen dunklen Räumen meines geliebten Institutes zu. Als SHK verbringt man bei den Theologen Stunde um Stunde und betet, dass keiner der studierten "Heiligen" auch nur einen Rechner anfasst. Allesamt sind sie bibelfest, aber im digitalen Zeitalter der Kommunikation, stehen Professoren, Doktoren, wiss. Mitarbeiter und Sekretärinnen hilflos dem teuflischen Werkzeug Computer gegenüber.
Viele Fragen, die anmuten als wäre die Bits und Bytes gerade vom Himmel gefallen, gerade so als wenn der Tag des Jüngsten Gerichts angebrochen wäre. Zu allem Übel gesellen sich diverse Subjekte aus der Unterwelt wie Viren, Würmer etc. unter das Gläubige Volk. Das führt zu Um- und Zuständen wie bei der Sinnflut! Eine Flut von hilflosen, fragenden Gesichtern. Aber da man als SHK ja nach den Geboten der Vorgesetzten lebt und handelt, nimmt es Student mit Gelassenheit, Demut und Unterwürfigkeit zur Kenntnis und beseitigt alle frevelhaften Fehler, setzt Rechner wieder zusammen und die staunende Menge glaubt, man könne übers Wasser gehen.
Genug der theologischen Besinnungen, mein Tipp wäre normaler Weiße, ein Vikariat weniger, ein Volkshochschulkurs im Fach Internetkommunikation mehr und allen wäre geholfen!
In diesem Sinne: "Ora et Labora!"
texas-georg  |  11. Dezember 2003, 21:28
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Philosophie - Unendlichkeit der Gedanken
Leben als Luftblasen, Spielball der Phantasie...
ansch  |  26. Aug, 11:58

Ausgeblutet
Doch hüte Dich, nehme Dich in Acht! Entblößungen zerkratzen Deine Offenheit. Strukturen werden aufgedeckt, die noch verschleierte Wirklichkeit enthüllt....
mortek  |  26. Aug, 03:24

...
stimmt, den punkt hab ich völlig außer acht gelassen.
don raspunicum  |  26. Aug, 01:05

...
ich konstruiere mir meine eigene wirklichkeit und glauben sie mir, ich bin nicht allein, wir alle sind so gestrickt.
pappnase  |  25. Aug, 21:12

Realität & Leben
Nicht das wahre Leben ist das Leben, sondern das, was deine Anwesenheit im wahren Leben ergibt ist dein Leben; das, was meine Anwesenheit im wahren Leben ergibt ist mein Leben; das, was dein Leben und mein Leben plus unsere Anwesenheit im wahren Leben ergeben ist unser Leben. etc. pp. für alle Menschen, auch für die, die sich gar nicht kennen und gar nichts miteinander zu tun haben, sodass sich am Ende eine unendliche rekursive Summe ergibt (Schmetterlingseffekt), die das Leben in seiner Gesamtheit beschreibt. Weil der Mensch aber weder die Rekursion noch die Unendlichkeit fassen oder gar begreifen kann, kann er nicht verstehen was das Leben ist. Das Leben ist unsere Realität. Jetzt. Die einzige Realität die wir derzeit haben ist das Leben. Ich glaube nicht, dass die Realität das Leben ist. Aber das Leben ist ein Teil von ihr. Selbst wenn wir, Matrix-like, nur ein Produkt in einer fremdgesteuerten Welt wären, wäre das Leben die Wahrheit.
don raspunicum  |  25. Aug, 20:42

Wer eine unglückliche Liebe in Alkohol ertränken möchte, handelt töricht. Denn Alkohol konserviert.
don raspunicum  |  25. Aug, 15:49

...
nä, das war vorher schonmal da. aber nicht bei antville gehostet sondern unter raspunicum.de. mich dann daran erinnert. gesehen, dass es gelöscht war unter raspunicum.de. bei antville hochgeladen. aber der teddy mit dem stein ist schon um einiges smarter.
don raspunicum  |  22. Aug, 20:19

...
und das graben sie nun aus?
don papp  |  22. Aug, 19:53

...
irgendwoher kenn ich das kerlchen doch *grübel*
mortek  |  22. Aug, 19:50

Teddy
raspunicum  |  22. Aug, 19:18


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